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05.07.2015, 13:11 Uhr
Bürgerversammlung „Weniger Verkehrslärm in Stahnsdorf“ findet regen Zuspruch
Die Vorsitzenden von CDU und SPD, Daniel Mühlner und Heinrich Plückelmann, verfolgen 3-Stufen-Plan für mehr Lärmschutz in Stahnsdorf
CDU und SPD hatten gemeinsam am vergangenen Mittwoch zu einer gemeinsamen Bürger-versammlung unter dem Thema „Weniger Verkehrslärm in Stahnsdorf“ in das Stahnsdorfer Rathaus geladen. Nach teils lebhaften 120 Minuten gingen die mehr als 60 Teilnehmer mit einer wichtigen Erkenntnis auseinander: „In der Stahnsdorfer Verwaltung herrscht absolute Planlosigkeit, wenn es um den Schutz vor Verkehrslärm geht“, fasste ein Besucher die Diskussion aus seiner Sicht zusammen. Auch der Verkehrsexperte Frank Schmidt vom Landes-betrieb Straßenwesen sieht verkehrsplanerische Defizite in Stahnsdorf. Anhand konkreter Beispiele erläuterte er die aktive Mitwirkung anderer Gemeinden an den Straßenbaumaß-nahmen des Landes Brandenburg anschaulich. Eindrucksvoll war auch der Vortrag von Lars Müller, Stadtverwaltung Teltow, der zur Planung und Gestaltung der neu gebauten Postdamer Straße entlang der Teltower Altstadt referierte. Nach seiner Auffassung hat sich die Übernahme der auf Teltower Gebiet liegenden L76 in die Verantwortung der Stadt - nach zähen Verhandlungen mit dem Land - sehr bewährt. Durch die verkehrsberuhigten Maßnahmen konnten unsere Nachbarn den Autoverkehr in der Potsdamer Straße zurückdrängen. Heinrich Plückelmann und Daniel Mühlner sind sich auch in der Forderung nach einem schlüssigen Verkehrskonzept für Stahnsdorf einig, um die Stahnsdorfer Wohngebiete vom motorisierten Individualverkehr bestmöglich zu entlasten.
„Beim Bau der L40 hat die Gemeindeverwaltung die Chancen für mehr als den gesetzlich vorgeschrieben Lärmschutz durch Untätigkeit verpasst. Deshalb setzen sich CDU und SPD gemeinsam dafür ein, dass die Gemeinde bei der künftigen L77neu nicht die gleichen Fehler erneut macht.“ erklärt Daniel Mühlner. „Gemeinsam werden wir eine Position im Haushalt der Gemeinde beantragen, um bereits in der Planung der Landestraße mehr Lärmschutz zu verankern. Das ist gut angelegtes Geld der Stahnsdorferinnen und Stahnsdorfer“, so Mühlner weiter. Heinrich Plückelmann hebt einen weiteren zentralen Punkt hervor: „Eine Gestaltung der Ortsdurchfahrt entlang der heutigen L76 und Antworten zur Verkehrssituation Lindenstraße / Dorfanger gehören gleichermaßen endlich von der Verwaltung bearbeitet. Im Ergebnis unserer Versammlung und den Äußerungen des Bürgermeisters ist nur ein Schluss möglich: Die Verwaltung muss endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen und die Dinge anpacken.“ In Bezug auf die L40 wollen die beiden Politiker nun den Erwerb von Flächen prüfen lassen, um darauf zulässige lärmmindernde Maßnahmen wie die Errichtung von Wällen oder Bepflanzungen vornehmen zu können. Fazit: Gemeinsam verfolgen SPD und CDU folgenden 3-Stufen-Plan: • L77 neu - Planung von zusätzlichem Lärmschutzmaßnahmen • Gestaltung der L76 im Zuge der Abstufung zur Kreisstraße • Beruhigung der Verkehrssituation in der Lindenstraße und Gestaltungskonzept am Stahnsdorfer Hof Wir bedanken uns bei Herrn Schmidt vom Landesstraßenbetrieb Brandenburg, Herrn Müller von der Stadt Teltow sowie Herrn Professor Staadt, der als souveräner Moderator einen erheblichen Anteil am Gelingen der Veranstaltung hatte. Wir bedanken uns bei den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die trotz des schönen Wetters den Weg ins Rathaus gefunden und lebhaft diskutiert haben. Mit der souveränen Moderation war die gestrige Bürgerversammlung ein wichtiger Baustein der Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung in Stahnsdorf.
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